Oft empfinden Katzenhalter natürliche Verhaltensweisen ihres Tieres als unangebracht und störend, weil sie ihren eigenen Erwartungen nicht entsprechen oder von der sozialen Umwelt nicht toleriert werden, z.B. Jagen, Kratzen, Markieren, Streunen, Sexualverhalten. Hier handelt es sich um unerwünschtes Verhalten.
Was ist eine Verhaltensstörung?
Eine Verhaltensstörung liegt vor, wenn es sich um ein Verhalten außerhalb des Normalverhaltens einer Tierart handelt bzw. wenn das Verhalten nicht zum normalen Verhaltensrepertoire gehört, z.B. extreme Angstzustände und Stereotypien (ständiges und gleichbleibendes Wiederholen von bestimmten Verhaltensweisen, die keinen wirklichen Zweck erfüllen).
Beispiele für extreme Angstzustände:
· Agoraphobie (Angst vor offenen Flächen / hier: Angst vor der Außenwelt)
· Xenophobie (Angst vor fremden Menschen)
· Trennungsangst
Beispiele für Stereotypien:
· zwanghafter Putztrieb
· Selbstverstümmelung
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